2007

Quelle: Sylter Rundschau

21. Landeskürwettbewerb auf der Insel Sylt

Viel Erfolg bei dem 21. Landeskürwettbewerb für die Kreisjägerschaft Flensburg Stadt und Land auf der Insel Sylt

Jagddhornbläsercorps kehrten mit vielen Meistertiteln nach Angeln zurück

Das Abenteuer Landesmeisterschaft begann für die drei Bläsergruppen, dem Jägerbläsercorps Streichmühle mit den B-Hörnchen Steichmühle und der Gruppe Angeliter Parforce schon bereits am Freitag mit der Anreise nach Rantum , wo alle Bläser/innen in einem wunderschön gelegenen Tagungshaus untergebracht waren.
Dem Wettbewerb ging ein intensives Training vorweg, in dem Corpsleiterin Mandi-Rose Wargenau-Hahn in bekannter Manier nicht nur die drei Corps, sondern auch die Einzelbläser und Kleinformationen zur Höchstleistung brachte. Diese Vorbereitung setzten sich auch an diesem Wochenende fort. Einige Übungseinheiten in den Dünen und in Westerland, wechselten sich mit dem Beiprogramm, das den Teamgeist fördern sollte, ab.

Am Sonntag war es dann endlich so weit. Schon früh am Morgen ging es mit dem Sonderbus nach Westerland, die Sonne lachte nicht, doch die Bläser und Bläserinnen hatten sie im Herzen. Nachdem alle gemeinsam die Veranstaltung mit der Begrüßung eröffnet hatten, gingen wir zum zweiten Wettbewerbsort.
Auf dem Rathausplatz bliesen die Gruppen und Duos in Es, und dann, heiß ersehnt, die jugendlichen Solobläser mit ihren Gruppen.
Die Gruppe Angeliter Parforce konnte sich leider nicht in vollständiger Besetzung präsentieren, erblies sich jedoch den Titel des Landesvizemeisters in Es.

Das Duos „M&M“, was soviel wie mutig und musikalisches heißt und die Namen Annette Mahnke-Nissen und Wolfgang Mordhorst verbirgt, errang den 2. Platz, das Duo „Geläut“ mit Traudl Stoll und Mandi-Rose Wargenau-Hahn, wurde mit ihren zwei Brackensignalen Landesmeister.

Die „B-Hörnchen Streichmühle starteten in einer kleinen, aber feinen Gruppe und errangen mit dem 3 stimmigen Jägermarsch von Stief und dem Signal „Auf Wiedersehen den Vizelandesmeistertitel.
Hanna-Helena Hahn und Annalena Matthies wollten es wissen und stellten sich dem begehrtem Soloblasen. Mutig und mit einem wunderbaren Signalton, wie es sich für ein Jagdhorn gehört, erblies sich Hanna den 3. und Annalena den 8. Platz.

Eine weitere Formation, die auch sehr jagdpraxisnah ist, ist das Duo-Blasen in „B“. Hier kommt es besonders auf das Zusammenspiel und die Intonation an. Es wurde viel geübt und zu jeder Gelegenheit der Auftritt für die Landesmeisterschaft geprobt.

18 Duos waren angetreten, die sich alle einen eigenen Namen gegeben hatten. Es war das „Kahlwild –Duo“ und das „B-Hörnchen-Duo“, das bei strömendem Regen einen Schirmherren zum Auftritt brauchte. Die Konkurrenz war sehr groß, doch bei der Siegerehrung hieß es dann Landesmeister im Duo-Blasen ist das Kahlwild-Duo mit Traudl Stoll und Mandi-Rose Wargenau- Hahn. Freude war auch unter dem B-Hörnchen-Duo, denn obwohl sie sich mit den Erwachsenen, den sogenannten „Profis“ gemessen hatten, belegten Annalena und Hanna einen hervorragenden 6. Platz. Da kann man nur sagen macht weiter so!Nach all dem schönen Jagdhornblasen knurrte nun aber der Magen, aber bitte nicht zu viel, denn nach der Mittagspause stürmte das Jagdhornbläsercorps Streichmühle die Musikmuschel auf der Kurpromenade zu ihrem Auftritt in der Klasse G.

In dieser Klassifizierung bläst man mit dem kleinen Fürst-Pless-Horn und dem großen Parforce-Horn in “B“ gemischt. Die Streichmühler hatten sich ganz besondere Rhythmen ausgesucht, um es der starken Konkurrenz zu zeigen.
Nach dem „Jagd-Galopp“ folgte dann der „Schnepfenstrich“, der die Bläser und Bläserinnen aus Streichmühle bis auf das Höchste forderte. Alle waren wieder einmal auf den Punkt genau zu ihrer Höchstform aufgelaufen. Es hat geklappt! Prima! Besser hätte das Jägerbläsercorps Streichmühle nicht sein können und jeder einzelne Bläser und Bläserin hat sein Bestes gegeben.
Jeweils mit einem Punkt unterschieden sich die ersten Plätze und so waren alle zufrieden, das wir einen sehr guten vierten Platz erhielten. Sind es doch Nuancen, die das Jägerbläsercorps von dem Landesmeister trennte.Auch die Sonne lachte nun wieder und alle Bläser versammelten sich noch einmal am wunderschönen Strand und der rauschenden Nordsee um Abschied von Sylt zu nehmen.

(KJS-Flensburg), Mandi-Rose Wargenau-Hahn

 

 

Hörner – Stimmen – Orgel


Uraufführung in St. Martin in Steinbergkirche

Eine Uraufführung besonderer Art war der Auftritt des Bläserkreises „Cors et Chants de la Chasse“ im Zusammenspiel mit der Orgel in der St. Martin-Kirche in Steinbergkirche während des Gottesdienstes am vergangenen Sonntag.
„Wie die Musik in den Herzen der Zuhörer so soll Gottes Wort Resonanz in den Seelen der Menschen finden“, begann Pastor Hans Baron seine Predigt, nachdem der Bläserkreis, dem Mitglieder aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein angehören, mit dem musikalischen Teil der Andacht begonnen hatte. Unter der Leitung von Prof. Uwe Bartels umrahmten die Musiker den Gottesdienst mit Liedern und Instrumentalstücken zum Themenkreis Jagd und Natur in der frühlingshaft geschmückten Kirche.
In vielen Übungsstunden hatten sich die Bläser unter Federführung von Mandi-Rose Wargenau-Hahn auf diesen Tag vorbereitet. Auf unterschiedlich klingenden Hörnern, auch Alphörnern, teilweise im Zusammenspiel mit der Orgel, trugen sie Stücke aus Klassik, Romantik und Moderne von französischen, österreichischen und deutschen Komponisten vor. Auch Gesangseinlagen kamen hinzu. Das Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Instrumente, einmal kräftig, dann wieder gedämpft vorgetragen und damit unterschiedliche Stimmungen erzeugend, schlug die Zuhörer in seinen Bann. Zunächst zögerlich, weil in der Kirche, dann aber mit Begeisterung, bedankten sich die Gottesdienstbesucher für die einzelnen Beiträge mit viel Applaus. Die Kollekte zum Schluß der Andacht erbat Pastor Baron für die Förderung der Kirchenmusik, eine Bitte, die nach diesem eindrucksvollen Erlebnis nicht auf taube Ohren stieß.

Aus shz/Flensburger Tageblatt
Text und Foto: Wilhelm van de Loo vom 02.03.2007

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