2012

Waldgottesdienst in Saustrup

Pastor Jörg Jackisch hielt die Predigt unter einem Regenschirm.

Auf einer Lichtung im Saustruper Gehege wurde der Waldgottesdienst gefeiert. „Mit und ohne Regen zeigt uns
dieser Ort, wie schön, natürlich und bestaunenswert das Leben sein kann“, sagte Pastor Jörg Jackisch am Beginn
seiner Predigt. Es sei ein einmalig schöner Ort, ein Moment geschenkter Zeit, ein Stück heile Welt fernab der
Pflichten des Alltags und des Kalenders.
Er lobte das wohldurchdachte Miteinander von Pflanzen, Tieren und Menschen. „Gott wird sich auch dabei etwas
gedacht haben“, meinte er mit Blick auf den Regen, der während des Gottesdienstes unablässig auf die Gemeinde
herabfiel und während der Predigt ihren Höhepunkt erreicht. Die fast 100 Gottesdienstbesucher störte dies wenig.
Nachdem sie sich durch aufgeweichte Waldwege zur Lichtung durchgekämpft hatten, saßen sie trocken unter
einem Zeltdach. Jackisch, dessen Pult im Freien stand, hielt während der Predigt einen Schirm über sich. „Das ist
die erste Regenschirmpredigt, die ich gehalten habe“, meinte er schmunzelnd.
Gänzlich unbeeindruckt vom Wetter zeigten sich die Musiker der „Angeliter Parforce“, die unter Leitung von
Landesbläserobfrau Mandi-Rose Wargenau-Hahn den Gottesdienst musikalisch begleiteten. Während ihnen der
Regen von den Hutkrempen tropfte und die Mäntel herablief, ließen sie Glocken tönen und interpretierten kirchliche
Musikstücke. Auch die Jagdhornbläser der Hegeringe I und II unter Leitung von Jürgen Saar, die den Gottesdienst
mit Signalen und Märschen umrahmten, hielten dem Wetter ohne Probleme stand. Während der musikfreien Zeit
zogen sie sich in das Küchenzelt zurück, in dem der Kaffee für die Feier nach dem Gottesdienst zubereitet wurde.

Pastor predigt in stroemendem Regen

Bericht aus SHZ von Claus Kuhl

 

Gottesdienst in Glücksburg zur 425 Jahrfeier des Schlosses

Bericht und Fotos: Rolf Grothkopf

Am Sonntag, dem 19. August 2012, wurde aus Anlass des 425 jährigen Bestehens des Glücksburger Schlosses im Schlosshof ein Gottesdienst abgehalten. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist in einem Altarzelt der Gottesdienst von Pastor Rust in altbewährter souveräner Art und Weise durchgeführt worden. Die „Angeliter Parforce“ umrahmten musikalisch die Liturgie.

 

 

Reitjagd auf Gut Grünholz, Schwansen, am 23. September 2012

Bericht und Fotos: R. u. E. Grothkopf

Auf Einladung der Vereinigung der ehemaligen Louisenlunder Internatsabsolventen begleiteten die „Angeliter Parforce“ musikalisch eine kleine aber feine Reitjagd auf den abgeernteten Stoppeln des Gutes Grünholz in Schwansen. Nach der Begrüßung durch die Hausherren, Prinz Christoph und Prinzessin Elisabeth zu Schleswig-Holstein, startete das Feld von 12 Reiterinnen und Reitern bei herrlichsten Sonnenschein vom Gutshof in die Feldmark. Über gediegene Hindernisse ging die Jagd Richtung Ostsee. An den Hindernissen wurden verschiedene Musikstücke der französischen Jagd dargeboten. Nach einer Stärkung mit Erbsensuppe ging die Jagd wieder zurück zum Ausgangsort. Nach insgesamt ca. 3 Stunden fanden sich alle Teilnehmer, glücklicherweise ohne Blessuren, wieder auf dem Gutshof ein. Ein sehr schöner Tag und ein traumhaftes Erlebnis ging seinem Ende zu.

 

Konzertreise nach Sachsen vom 25. bis 28. Oktober 2012

Auf Einladung der Forstabteilung des Energiekonzerns Vattenfall Europe Mining AG reisten das „Jägerbläsercorps Streichmühle“ und die „Angeliter Parforce“ für ein verlängertes Wochenende nach Lohsa in Sachsen, um an einer Hubertusjagd teilzunehmen und als „Dankeschön“ unmittelbar nach der Jagd eine Hubertusmesse in der ev. Kirche in Schleife und nach dem Schüsseltreiben am Abend ein jagdliches Konzert zu gestalten.

Nach einem vorzüglichen Abendessen (Rotwildrücken) und einem gemütlichen Begrüßungsabend am Anreisetag waren alle froh, rechtzeitig in die Betten zu kommen. Hierfür waren in dem Gasthaus „Friedenseiche“ in Weißkollm alle Zimmer reserviert worden.

Am nächsten Morgen wurde ausgiebig gefrühstückt, um gestärkt mit den Es-Horn-Bläsern zur Probe mit dem Organisten in die Kirche nach Schleife zu fahren. Die B-Horn-Bläser unternahmen bei traumhaften Wetter eine hochinteressante Exkursion in die „Energiefabrik Knappenrode“, einem Bergbaumuseum des Lausitzer Bergbaumuseumsvereins. Nachmittags wurde die Exkursion mit allen Teilnehmern in die Tagebaugrube und die renaturierten Bereiche des Abbaugebiets Nochten weitergeführt. Ein überwältigendes Panorama wurde uns geboten, ca. 100 Meter tief in der Abbaugrube, ca. 700 bis 800 Meter breit und ca. 4 Km lang. Hier arbeitet die größte fahrbare Arbeitsmaschine der Welt, um in einem Arbeitsgang den ca. 10m mächtigen Decksand, weitere ca. 60 Meter Abraum und die eigentliche Braunkohle abzubauen. Die Deckschichten werden auf der einen Seite mit Eimerbaggern abgetragen, um über Förderbänder im gleichen Arbeitsgang auf der gegenüberliegenden Seite abgekippt zu werden. Die Braunkohle wird ebenfalls mit Förderbändern 8 bis 10 Km zum nächsten Kraftwerk befördert. Der Abend wurde wiederum mit einem geschmackvollen Essen eingeleitet und klang feuchtfröhlich, mit einer gespannten Erwartung auf den nächsten Tag, aus.

Samstag dann hieß es sehr früh frühstücken, da bereits um 07:30 Uhr nach Mühlrose ins Jagdgebiet aufgebrochen werden musste. Es hatte seit nachts 02:00 Uhr geschneit. Die Landschaft verfärbte sich langsam weiß. Der erste Schnee in diesem Jahr verhieß für den Jagdverlauf nicht viel Gutes. Es wurde zunehmend windiger und kälter. Auf dem Ansitz wurden wir langsam eingeschneit, die ersten Kiefern brachen unter der nassen Schnee- und Windlast zusammen und versperrten manche Wege. Die Jagd wurde auf rd. 700 ha des Altholzbestandes beim Braunkohletagebau Nochten durchgeführt. Dieser Bestand muss demnächst den vorbereitenden Maßnahmen für den Tagebau weichen.

Nach langen drei Stunden war um 12:30 Uhr und von Vielen lang ersehnt „Hahn in Ruh“. Zur Überraschung der gesamten Jagdgesellschaft lagen am Ende 26 Stück Schalenwild auf der Strecke, 17 Stck. Schwarzwild, 7 Stck. Rehwild und zwei Stck. Rotwild.

Schnell zurück zur „Friedenseiche“ nach Weißkollm, umziehen, Abfahrt nach Schleife mit ca. 45 Min. Fahrtzeit, um pünktlich um 17:00 Uhr in der wundervoll renovierten und gut besuchten evangelischen Kirche in Schleife die Hubertusmesse unter der Leitung des Generalsuperintendenten Martin Herche beginnen zu können. Die musikalische Leitung lag in den bewährten Händen von Mandi-Rose Wargenau-Hahn.

Fotostrecke:

 

 

Hubertusmesse in Quern

Hubertusmesse Quern_SHZ_vom091112

 

Hubertusmesse in Tarp

Hubertusmesse in Tarp_SHZ_vom 14.11.12

Don`t copy text!

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Information zu Cookies:
Diese Internetseiten verwenden teilweise so genannte Cookies. Cookies richten auf Ihrem Rechner keinen Schaden an und enthalten keine Viren. Cookies dienen dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden und die Ihr Browser speichert. Die meisten der von uns verwendeten Cookies sind so genannte „Session-Cookies“. Sie werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Andere Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese löschen. Diese Cookies ermöglichen es uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wiederzuerkennen. Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen, sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.

Schließen