2015

Gemeinsame Konzertreise des Jägerbläsercorps Streichmühle und der Angeliter Parforce nach Cuxhaven.

Bericht: Rolf Grothkopf

Vom 24. Bis 27. September 2015 reisten die beiden Bläsergruppen und eine Schar treuer Fans unter der Leitung von Landesbläserobfrau Mandi-Rose Wargenau-Hahn mit dem Bus zu einer Konzerttour nach Cuxhaven.

Der Besuch des nagelneuen Wattenmeer Besucherzentrums, welches offiziell erst in wenigen Tagen eröffnet wird, gab unserer Gruppe gleich am ersten Tag bisher unbekannte Einblicke in die Welt der von Dänemark bis zu den Niederlanden reichenden Wattengebiete mit ihren vielfältigen Facetten, die bereits 2009 zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt worden sind. Die Dauerausstellung zum Thema Naturerbe zeigt hochinteressante globale bis lokale Themen auf drei Ebenen.

Am Freitag fuhren wir tideabhängig am Nachmittag mit mehreren Kutschen durchs Watt zur Insel Neuwerk. Es war mehr eine Seefahrt denn eine Wattfahrt, mussten die Pferde mit den schweren Kutschen doch anfangs bauchtief durch mehrere Priele, um die Hin- und Rückfahrt zeitgerecht zu schaffen. Von Duhnen und Sahlenburg waren fast zeitgleich ca. 35 Gespanne mit jeweils 8 Fahrgästen unterwegs, so war auf Neuwerk dann für ca. eine Stunde Aufenthalt im wahrsten Sinne des Wortes „Fullhouse“. Am Abend wurde ausgiebig gegrillt.

In der „Kugelbake Halle“ wurde am Samstagnachmittag ein kurzweiliges 90 minütiges Konzert unter dem Motto „Natürlich Musik“ auf Naturhörnern, vom uralten Hifthorn, über schwedische Birkenluren, Tucheler Heidehorn aus Polen, Alphörnern aus der Schweiz sowie Jagdhörner Fürst Pless und Parforcehörner in B und Es zahlreichen Zuschauern und Zuhörern dargeboten.

Am Sonntag veranstaltete dann die Jägerschaft Cuxhaven/Hadelner Land einen gemeinsamen Jägerfrühschoppen mit fünf Bläsergruppen im Forsthaus in der Wingst, ca. 40 km östlich von Cuxhaven in einem herrlichen Ambiente. Gemeinsamer Gedankenaustausch und viele Fachgespräche zwischen Jägern/Bläsern aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein rundeten den Tag ab, bevor es auf die Heimreise ging.

Maßgeblich an der Planung und Durchführung der gesamten Veranstaltung war unser ehemaliger Bläser Wolfgang Mordhorst mit seiner lieben Frau Anke beteiligt.

Hubertusmesse in Grundhof

Eine der Kernaussagen von Albert Schweitzer stellte Pastor Arne Gerundt in den Mittelpunkt seiner Predigt bei der Hubertusmesse in der St. Marienkirche zu Grundhof. Mit ,,Ehrfurcht vor dem Leben“ habe der Urwaldarzt, Theologe, Pazifist und Träger des Friedensnobelpreises von 1952 auf die Verantwortung
für die Erde hingewiesen. Der moderne Mensch, so Gerundt, entfremde sich der Natur. Das zeige sich unter
anderem am zwiespältigen Verhalten gegenüber Tieren. Einerseits als Sache betrachtet und nur am Nutzwert gemessen, würden sie andererseits verhätschelt und verklärt. Der Hubertustag sei Anlass, Dankbarkeit zu zeigen
und über Gottes Schöpfung zu staunen. Veranstaltet von der Kreisjägerschaft Flensburg wurden die einzelnen liturgischen Abschnitte des Gottesdienstes  von der Angeliter Parforce in traditioneller Reitjagdkleidung unter der Leitung von Mandi-Rose Wargenau-Hahn mit Hörnerklang musikalisch begleitet. Vor der Messe hatten die Jägerbläsercorps Gelting/Sörup und Streichmühle mit Cord Petersen gemeinsam ein jagdliches Konzert gegeben.
Bericht Grundhof_NEW Wilhelm van de Loo, SHZ

 

Kreishubertusmesse in Eggebek

Am 08.11.2015 hatte der Hegeringleiter des Hegerings IX, Anders Andresen, die Angeliter Parforce unter der Leitung von Mandi-Rose Wargenau-Hahn, in die St. Petri Kirche nach Eggebek eingeladen. Pastor K. Fritsche und Pastorin Susanne Schildt gestalteten den Gottesdienst. An der Orgel wurden die Bläser von Swetlana Singer begleitet. Das Jagdkonzert gestalteten die Plesshornbläser aus Flensburg West unter der Leitung von Ruth Muschalla.

Rolf Grothkopf

Hubertusmesse in Eggebek_SHZ  C. Thordsen

Bewegende Hubertusmesse in Neumünster

Das hat es in Neumünster so noch nicht gegeben. 12 Parforcehorn-Bläserinnen und Bläser der „Angeliter Parforce“ unter der Leitung von Frau Mandi-Rose Wargenau-Hahn ließen in der evangelischen Vicelinkirche die Luft vibrieren und drangen mit der beeindruckenden Intonation der Hubertusmesse direkt in die Seelen der Gottesdienstbesucher. Zum 09.11.2013 hatte die Kreisjägerschaft Neumünster zusammen mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde zu einer ökumenischen Hubertusmesse eingeladen. Die Musik auf historischen Hörnern, der Orgelklang (Dr. Lüdtke), die Lesung der Schöpfungsgeschichte durch Kaplan Görke, die Predigt von Frau Pastorin Bremer, die Gebete und Lieder fügten sich zu einem harmonischen Ganzen, welches alle bewegte.

Es war für die Jägerinnen und Jäger aus Neumünster und Umgebung die Stunde der Einkehr, Besinnung, Demut und Dankbarkeit für das ihnen mögliche jagdliche Erleben und Wirken in der vielfältigen Natur. In ihrer Predigt wies Pastorin Bremer darauf hin, dass die Jagd ein Mosaikstein eines großen Ganzen sei, welcher wie vieles andere seine Berechtigung hat. Der Schutzpatron der Jäger, St. Hubertus, mahnt uns, waidgerecht zu jagen und den Schöpfer im Geschöpf zu ehren.

In der gut besuchten Kirche wurden die Besucher vor Beginn der Hubertusmesse durch das Jagdhorn-Bläser-Korps der Kreisjägerschaft Neumünster unter der Leitung von Dr. Dirk Jonathal eingestimmt. Neben einigen Märschen und Todsignalen kam selbstverständlich auch der Hubertusmarsch zu Gehör.

Nach der Messe nahmen etliche Besucher die Möglichkeit zu einem Umtrunk und Verzehr einer heißen Erbsensuppe im Haus der Begegnung an. Hier klang die besondere Stimmung des Gottesdienstes noch in den vielen Gesprächen nach.

Unser Dank gilt allen Beteiligten, die uns einen unvergesslichen Abend bescherten.

Ingbert Tornquist
Fotos: Evi Grothkopf

 

Kreisbläserschießen 2015

Bericht: Rolf Grothkopf

Am 12. September 2015 führte die Kreisjägerschaft Flensburg bei sehr schönem Wetter ihr diesjähriges Bläserschießen durch. Organisiert wurde es von dem Jägerbläsercorps Streichmühle unter der Leitung der Kreis- und Landesbläserobfrau Mandi-Rose Wargenau -Hahn. Es haben fast 40 Schützen aus vier Bläsergruppen sowie Jugendliche und Angehörige der Bläserinnen und Bläser am Kleinkaliberschießen teilgenommen.

Die Bläserinnen und Bläser schossen mit der Flinte einen Jagdparcour und mit der Büchse liegend freihändig auf den sitzenden Fuchs und stehend angestrichen auf den stehenden Rehbock.

Peter Henningsen und seine Frau führten in bewährte Art das Kleinkaliberschießen durch, nach 15 Jahren leider das letzte mal. Viele gestiftete Preise konnten vergeben werden, u.a. auch ein Gutschein von der Fa. Edding Jagd aus Flensburg.

Begrüßen konnten wir den stellvertretenden Kreisjägermeister Friedhard Rickertsen, Kreisjägerschaftsvorsitzender Peter Hahn und den Schriftwart der KJS Uwe Cap sowie den Schatzmeister Sönke Jensen.

Es gewann die Mannschaft des Jägerbläsercorps Streichmühle vor Gelting/Sörup, Flensburg-West und Schafflund. Gesamtsieger wurde Michael Madsen, Gelting/Sörup mit 158 Punkten.

,,Schön düster“ – Das Horn ist Instrument des Jahres

Der Solohornist des NDR Sinfonieorchesters ist im Jahr 2015 Schirmherr der Aktion,,Instrument des Jahres“ des schleswig-holsteinischen Landesmusikrates. Zwölf Monate steht das Horn dabei im Mittelpunkt. Gestem wurde das  Blechblasinstrument im Kieler Landeshaus vorgestellt. Volker Mader, Präsident des Landesmusikrates, erzählte dabei, wie lange Menschen bereits auf Hörnern Klänge erzeugen. So gab es in der Antike Schneckenhörner bei den Assyrern oder Hörner aus Terrakotta bei den Etruskern. Mader lobte außerdem, wie Plücker die klangliche Vielseitigkeit. Ziel sei es, das Horn in den Fokus
zu stellen – wie es der Landesmusikrat seit 2008 mit anderen Instrumenten bereits durchgeführt hat. Besonders wichtig sei es, junge Leute zu motivieren, das Instrument zu erlernen, sagte Mader. Wobei allerdings die Preise für ein Horn, die bei 1000 Euro anfangen, zunächst ein Hindernis darstellen. Doch das hat Jens Plücker vor über 30 Jahren nicht davon abgehalten, zum Horn zu greifen.,,Damals wurde ich von meiner Mutter in ein Schulkonzert gezwungen“, erinnert sich der Musiker, der klassische Musik zu dem Zeitpunkt,,unendlich langweilig“ fand. ,,Ich zählte im Programmheft die Buchstaben,bis ich das Horn hörte.“ Plückers Begeisterung wurde geweckt. ,,Ich habe meine Mutter angeschaut und gesagt, dass ich das Instrument
spielen möchte.“ Der Landesmusikrat will mit der Aktion Instrument des Jahres ein breites Publikum anzusprechen, damit sich auch andere wie Plücker mit dem Horn beschäftigen. Traditioneller Höhepunkt sind die Herbstkonzerte des Landesjungendorchesters Schleswig-Holstein gemeinsam mit
dem Schirmherrn Jens Plücker am 31. Oktober und 1. November. Eine Liste der Konzerte, die regelmäßig erweitert wird, steht unter www.irsttumut-des-jahres.de. sbo

Quelle: Kieler Nachrichten

Teilnahme an der 10. Landeshubertusmesse am 14.11.2015 in Bad Segeberg

Bericht: Rolf Grothkopf

Zur Landeshubertusmesse, die im zweijährigen Turnus an verschiedenen Orten in Schleswig-Holstein vom Landesjagdverband SH veranstaltet wird, nahmen in diesem Jahr wiederum 6 Bläserinnen und Bläser der „Angeliter Parforce“ teil.

Da diese Messe nur alle zwei Jahre zelebriert wird, war diese zehnte Messe bereits im 20 ten Jahr aufgeführt worden. Angefangen hat diese Veranstaltungsreihe in der Landeshauptstadt in der Kieler Nicolaikirche im Jahr 1995.

Insgesamt waren 48 Parforcehornbläserinnen und-bläser aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen unter der bewährten Gesamtleitung von Michael Mull beteiligt. An der Orgel wurden sie begleitet von Olga Mull, der Ehefrau vom Dirigenten.

In einem zweitägigen Workshop haben sich die Musiker intensiv vorbereitet. Die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes bedankten sich mit anhaltendem Applaus für die dargebotenen Klänge.

Beeindruckende Landeshubertusmesse in Bad Segeberg (Jörn Neupert, LJV SH)

LandesHM2015 Bericht der Segeberger Zeitung von Dierk. E. Seeburg

 

 

Gelungene Hubertusmesse in Apenrade

Bericht von Rolf Grothkopf, Fotos: Evi Grothkopf

Am Samstag, 21. November 2015, um 17:00 Uhr, wurde in der Sct. Nicolai Kirche in Apenrade die fünfte Hubertusmesse in diesem Jahr, an der die „Angeliter Parforce“ beteiligt waren, feierlich zelebriert.

Pastor Jörgen Peder Jörgensen hielt eine aufmunternde Predigt, während er dabei genüsslich den Talar gegen eine Jagdjacke wechselte und anschließend gegen eine Smocking-Jacke mit Fliege.

Als Quintessenz wollte er damit sagen und dokumentieren: „wie die äußere Bekleidung auch immer scheinen mag, im Innern und im Wesen bleibt der Kern des Menschen gleich.“

Die Naturhörner der „Angeliter Parforce“ wurden an der Orgel von der jungen Organistin Frau Ilgner souverän begleitet. Trotz der eigenwilligen Akustik in der Kirche mit den großen Seitenschiffen, konnte nach ausgiebiger vorheriger Probenarbeit eine harmonische Symbiose zwischen Hörnerklang und Orgel gefunden werden.

Auch in diesem Jahr hat die Organisation von Peter Rosenberg Bladt, inklusive der hübschen Dekoration in der Kirche, hervorragend geklappt. Radiowerbung und Ankündigung in den Printmedien haben aber leider nicht für die wünschenswerte Resonanz bei der dänischen Bevölkerung gesorgt. So blieb mit etwa 70 Besuchern der Gottesdienst weit unter der ihm zustehenden Beachtung.

Trotz allem war allen Akteuren in anschließender gemütlicher Runde mit dem Präsidenten des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein Herrn Dr. Baasch nebst Gattin, dem Präsidenten des Süddänischen Jagdverbandes, Herrn Claus Lind Christensen, dem Organisator Peter Bladt mit Helfern, der „Angeliter Parforce“ und Pastor Joergen Peder Joergensen ein gelungener Abend bei Smoerrrebroed und Oel im Gemeindehaus vergönnt.

 

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